Albert Einstein
geboren am: 14.3.1879 in Ulm
gestorben am: 18.4.1955 in Princeton
Erstellt von Dirk Heymann
Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht,
sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.
Albert Einstein
Obwohl er die meiste Zeit seines Lebens außerhalb Deutschlands verbrachte, gibt es hierzulande nur wenige, die Albert Einstein nicht mit der Relativitätstheorie in Verbindung bringen. Kein Wunder, zählt er doch auf Platz 10 zu den hundert größten Deutschen.
Albert Einstein wurde in Ulm geboren und verbrachte die Kindheit in München. Nach einem kurzen Abstecher nach Italien wurde er jedoch bald in der Schweiz heimisch. Dort legte er das Abitur ab und begann kurz darauf ein Studium, welches er mit dem Diplom für Mathematik und Physik abschloss. Mehr schlecht als recht verdingte er sich zunächst als Hauslehrer in mehreren Schweizer Städten. Erst als ihm 1901 die Schweizer Staatsbürgerschaft verliehen wurde, bekam sein Leben Kontinuität.
Bald darauf (1902) erhielt die erste Anstellung als technischer Experte beim Patentamt in Bern.
Im Januar 1903 hat er seine Liebschaft aus studentischen Zeiten, Mileva Maric, eine drei Jahre ältere Serbin, geheiratet. Aus dieser Ehe gingen offiziell die Söhne Hans-Albert und Eduard hervor.
Schon 1905, mit 26 Jahren, war er wohl auf dem Höhepunkt seines Schöpfens. Mit der Veröffentlichung zur speziellen Relativitätstheorie und der Formel E = mc² hat er sich unsterblich gemacht.
Carl Friedrich von Weizsäcker sagte über diesen Lebensabschnitt von Einstein: „1905 eine Explosion von Genie. Vier Publikationen über verschiedene Themen, deren jede, wie man heute sagt, nobelpreiswürdig ist: die spezielle Relativitätstheorie, die Lichtquantenhypothese, die Bestätigung des molekularen Aufbaus der Materie durch die ‚brownsche Bewegung‘, die quantentheoretische Erklärung der spezifischen Wärme fester Körper.“
Die Universität Zürich verlieh ihm 1906 den Doktortitel.
Nach seiner Habilitation (1908) an der Universität in Bern wurde er 1909 als außerordentlicher Professor an die Universität Zürich berufen. Nach einer kurzzeitigen Professur in Prag (1911), kehrte er nach Zürich zurück. Im Jahr 1914 holte ihn Max Planck als Mitglied für die Preußische Akademie der Wissenschaften nach Berlin wo er am 1. April 1914 er zum Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik ernannt wurde.
In seiner Berliner Zeit ließ er sich von seiner Frau Milewa scheiden (1919) und heirate wenig später seine Cousine Elsa Löwenthal.
Seine Erfolge in der Forschung erregten weltweit Aufsehen. Es war daher keineswegs überraschend, dass ihm im November 1922 der Nobelpreis für Physik verliehen wurde.
Dass er mit seinem Vaterland nicht im besten Einklang stand, hat damit zu tun, dass er, einer jüdischen Familie entstammend, bald die Frucht der Saat der Nationalsozialisten aufgehen sah. So war es abzusehen, dass die sich ankündigenden politischen Veränderungen ihn zum Handeln zwangen.
Ende des Jahres 1932 war es soweit. Einstein kehrte er von einer Vortragsreise in den USA nicht mehr nach Berlin zurück. So kam es wie es kommen musste. Auch Einsteins Schriften wurden 1933 im Rahmen der öffentlichen Verbrennung „undeutschen Schrifttums“ ein Raub der Flammen. Im gleichen Jahr hat ihn die Gelehrtengesellschaft Leopoldina in Halle/S, deren Mitglied er war, ausgeschlossen.
Albert Einstein wurde in seinem Vaterland zur „Persona non Grada“..
Mit der Folge, dass ihm 1934 die Staatsbürgerschaft offiziell aberkannt wurde.
Fortan lebte, lehrte und forschte er in Princeton (Ney Jersey). Er gehörte zu den Mitunterzeichnern eines Briefes an den amerikanischen Präsidenten, der vor einer Neuentwicklung einer schrecklichen Bombe der deutschen Rüstungsindustrie warnte. Dieser Brief führte schließlich dazu, dass die amerikanische Administration die Atombombe entwickeln ließ. Obwohl Unterzeichner, hatte er jedoch mit dem Bau der Atombombe nichts zu tun. Einstein war wohl eher Pazifist und ein Abrüstungsbefürworter.
Albert Einstein starb am 18. April 1955 mit 76 Jahren in Princetown (USA). Auch wenn er die sogenannte „Weltformel“ zu seinem Lebzeiten nicht gefunden hat, Albert Einstein ist und war Deutschland größter Physiker.
Daher wird er stets in unserem Andenken verhaftet bleiben.
Bilder und Erinnerungen
Über das Leben und Wirken von Albert
14. März 1879
Albert Einstein wird in Ulm als Sohn des Kaufmanns Hermann Einstein und dessen Frau Pauline (geb. Koch) geboren.
1896
Mit 17 Jahren beginnt er ein mathematisch-physikalisches Fachlehrerstudium an der Technischen Hochschule Zürich.
1900
Er erhält das Diplom als Fachlehrer für Mathematik und Physik.
1902-1909
Einstein arbeit als Technischer Vorprüfer am Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum (Patentamt) in Bern.
1905
Es erscheint seine erste bedeutende Veröffentlichung in den Annalen der Physik zur Quantentheorie und zur Relativitätstheorie: Er erweitert die Quantentheorie von Max Planck um die Hypothese der Lichtquanten. Mit der Begründung der Speziellen Relativitätstheorie leitet er den Übergang zur Wissenschaft des 20. Jahrhunderts ein. Kurz darauf liefert er mit der Formel E=mc² einen Nachtrag zur Relativitätstheorie. Die Energie eines Körpers ist demnach das Produkt aus seiner Masse und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit. Seine Theorien setzen sich in der Wissenschaft schnell durch.
1907
Habilitation an der Berner Universität.
1909
Einstein erhält eine Professor für theoretische Physik an der Universität Zürich.
1911
Ordinarius an der Prager Universität.
1912
kehrt er in die Schweiz zurück und arbeitet an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich.
1914
Am 1. April: erhält Einstein den Ruf an die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin.
1915
Im Oktober formuliert er die Allgemeine Relativitätstheorie, die bis dahin geltende physikalische Erklärungsansätze ersetzt.
1922
Im November erhält Albert Einstein den Nobelpreis für Physik für die Einführung des Begriffs der Lichtquanten und seine Arbeiten auf dem Gebiet der theoretischen Physik. Seine Forschungen revolutionieren die Grundlagen der Physik: Es entsteht eine neue Auffassung über das Wesen von Raum und Zeit sowie eine neue Sicht der Schwerkraft.
30. Januar 1933
Am Tag der Machtübernahme durch die NSDAP befindet sich Einstein in Pasadena. Er protestiert gegen die Menschenrechtsverletzungen in Deutschland und legt sein Amt an der Preußischen Akademie der Wissenschaften nieder, noch bevor die National-sozialisten ihn ausschließen können.
Einstein siedelt in die USA über, wo er in Princeton (New Jersey) eine neue Anstellung am Institute for Advanced Studies erhält.
1945
Nach dem Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki durch die US-Luftwaffe gründet Einstein das Emergency Committee of Atomic Scientists. Als Präsident des Komitees engagiert er sich für die friedliche Nutzung der Atomenergie.
1955
Am 18. April stirbt Albert Einstein stirbt in Princeton (New Jersey).
Kondolenzen
Möchten Sie gern Ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen? Sie können hier in einigen Worten Ihre Anteilnahme für die Freunde und Familie von Albert ausdrücken.Gedanken und Gefühle
Es fällt immer schwer Abschied zu nehmen. Gedanken schwirren durch den Kopf und Gefühle beherrschen das Herz. Hier ist Platz für all die Dinge, die Sie beschäftigen und Worte, die nicht mehr gesagt werden konnten.Dirk Heymann schrieb am 14.10.2009
Auch wenn er die sogenannte „Weltformel“ zu seinem Lebzeiten nicht gefunden hat, Albert Einstein ist und war Deutschlands größter Physiker. Daher wird er stets in unserem Herzen bleiben.



























